Autonomer Coding-Agent vor einem Scrum Board

Autonome Coding-Agenten
mit OpenClaw

WASP · Informatik Bachelor · TH Köln · SoSe 26

Entwickle deinen eigenen autonomen Coding-Agenten – containerisiert, sicher, reflektiert.

🤖 Am Ende des Projekts arbeiten eure Coding-Agenten vollständig autonom in einem gemeinsamen Scrum-Projekt zusammen – sie koordinieren sich über das Scrum Board, erstellen Pull-Requests, reviewen Code und kommunizieren über Chat Channels.

Forschungsorientiertes Projekt, in dem Studierende ihren eigenen autonomen Coding-Agenten auf Basis von OpenClaw in einer kontrollierten Docker-Umgebung entwickeln. Der Agent erhält klar definierte Rechte (z. B. GitHub-Zugriff, Internetrecherche, Ticketbearbeitung) und wird als persönlicher „Coding Companion" konzipiert.

Der Fokus liegt darauf, Agenten, Pipelines und Konfigurationen so einzurichten, dass die Agenten qualitativ hochwertigen Code erzeugen. Dazu wird das im CCQ-Modul erlernte Wissen angewendet: Die Agenten erhalten z. B. eine passende Definition of Done, müssen Code-Coverage-Ziele erreichen und Mutation-Testing Quality Gates bestehen. Zusätzlich werden Architectural Guardrails in den Agent Instructions eingesetzt. Letztlich ist es das Ziel, dass die Agenten wartbaren, sicheren Code erzeugen – also die gleichen Qualitätskriterien erfüllen wie menschliche Entwickelnde.

Dieses Projekt ist Teil der Wahlspezialisierung (WASP) „Continuous Code Quality and Coding Agents" (CCQ). Die WASP besteht aus dem Modul CCQ, das auch als Wahlpflichtfach angeboten wird, und diesem Projekt. Beide Teile können auch separat belegt werden.

Ziel ist es, Studierenden einen echten Wettbewerbsvorteil zu verschaffen: Sie verlassen das Studium nicht nur als Entwickler:innen, sondern mit einem funktionsfähigen, reflektiert konzipierten persönlichen Coding-Agenten.

Studiengang: Informatik Bachelor, TH Köln

Modultyp: Projekt als Teil der WASP „CCQ – Continuous Code Quality and Coding Agents" (auch separat belegbar)

Zeitraum: SoSe 26

Teilnehmerzahl: 10–15 Studierende. Bei mehr Anmeldungen entscheidet ein kurzes Motivationsschreiben oder -gespräch.

Charakter: Forschungs- und projektorientiert, explorativ, Technical Action Research

Kontakt: Prof. Dr. Uwe van Heesch

Inhalt

Lernziele

Technische Kompetenzen

Methodische Kompetenzen

Wissenschaftliche Kompetenzen

Ethisch-rechtliche Kompetenzen

Didaktisches Grundprinzip: Prozess vor Produkt

Da das Terrain neu ist (Agentensysteme, autonome KI, OpenClaw), stehen im Zentrum:

Der Fokus liegt bewusst nicht auf einem perfekten Endprodukt, sondern auf dem systematischen Erkenntnisgewinn. Die Bewertung orientiert sich primär am Prozess.

Projektstruktur

Phase 1 – Grundlagen & Setup

Phase 2 – Explorative Agentenentwicklung

Phase 3 – Mini-Projektphase

Phase 4 – Agent-Kollaborationstag

Phase 5 – Wissenschaftliche Auswertung

Prüfungsform

1. Portfolio (prozessbasiert)

2. Wöchentliche Reflexion

Blogbeitrag oder Video mit Dokumentation:

3. Abschlusskolloquium

4. Gruppenprodukt

Gemeinsame Agenten-Architektur oder gemeinsame Konfiguration.

Individuelle Note basiert auf: Reflexion, Fachgespräch, dokumentiertem Erkenntnisgewinn und aktiver Beteiligung.

KI-Einsatz als Lerngegenstand

Der Einsatz von KI ist explizit erlaubt, explizit gefordert, aber reflektionspflichtig.

Studierende müssen dokumentieren:

Ziel: ingenieurmäßiger KI-Einsatz.

Budget- und Token-Modell

Option A – Zentrales Budget Option B – Eigenverantwortlich
  • Zentrales Hochschulbudget
  • Gemeinsamer API-Account
  • Individuelle Limits
  • Monitoring
  • Studierende kümmern sich selbst um Lizenzen
  • Alternativ: Modelle lokal betreiben

Datenschutz- und Sicherheitskonzept

Mehrwert für Studierende